Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Kommentar: Abstrakter Expressionismus

Di 18.00-20.00 Uhr / SR 123
Prof. Dr. Olaf Peters
Abstrakter Expressionismus

MAG (HS)

Spätestens mit dem Triumph der sog. New York School emanzipierte sich Amerika nicht zuletzt in der eigenen Wahrnehmung von der europäischen Kultur. Das Seminar untersucht künstlerische Protagonisten (Willem de Kooning, Barnett Newman oder Jackson Pollock) und einige ihrer Hauptwerke, widmet sich aber auch der Kunstkritik (Clement Greenberg) und dem Ausstellungswesen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Genese und Ausprägung der amerikanischen Abstraktion seit den frühen 1940er Jahren bis zu ihrer Kritik in den 1960er Jahren nachzuvollziehen und die jeweiligen, durchaus differenten ästhetischen Positionen verständlich zu machen.

Einführende Literatur: David Anfam, Abstract Expressionism, London 41994; David Craven, Abstract Expressionism as Cultural Critique. Dissent during the McCarthy Period, Cambridge 1999; Michael Leja, Reframing Abstract Expressionism. Subjectivity and Painting in the 1940s, New Haven and London 1993; Stephen Policiari, Abstract Expressionism and the Modern Experience, Cambridge 1991; Peter J. Schneemann, Von der Apologie zur Theoriebildung. Zur Geschichtsschreibung des Abstrakten Expressionismus, Berlin 2003.

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