Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas

Mit dem 1. September 2006 haben sich die Fächer Kunstgeschichte, Klassische Archäologie  sowie die Prähistorische und Mittelalterlich-Neuzeitliche Archäologie zum Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas (IKARE) zusammengeschlossen. Die Kompetenzen der verwandten Fächer, die sich der bildenden Kunst und materiellen Kultur verschiedener Epochen widmen, wurden zusammengeführt, um ein attraktives Studienangebot zu ermöglichen und interdisziplinäre Forschungen zu befördern. Dabei bleibt das Institut jedoch in drei Bereiche strukturiert.

Lyonel Feininger, Der Dom zu Halle, 1931

Lyonel Feininger, Der Dom zu Halle, 1931

Kunstgeschichte

Brillennadel

Brillennadel

Prähistorische Archäologie und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Delphi, Schatzhaus der Athener

Delphi, Schatzhaus der Athener

Klassische Archäologie


Aktuelle Termine

Vortrag: Winckelmann und Mengs im Dialog



Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike, Sonderausstellung Kunstmuseum Moritzburg, 18.03.2018 bis 10.06.2018

Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike, Sonderausstellung Kunstmuseum Moritzburg, 18.03.2018 bis 10.06.2018

Am Donnerstag, 03.05.2018, 18 Uhr, findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung im Kunstmuseum Moritzburg "Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike" ein Vortrag zum Thema Winckelmann und Mengs im Dialog statt. Es spricht Prof. Dr. Steffi Roettgen (Institut für Kunstgeschichte, LMU München/ Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut): http://www.stiftung-moritzburg.de/aktuelles/   


Neuerscheinung: Die Stadtpfarrkirche St. Marien in Wittenberg

Stadtpfarrkirche Wittenberg

Stadtpfarrkirche Wittenberg

Der Band „Archäologie in Wittenberg II: Die Stadtpfarrkirche St. Marien zu Wittenberg. Aktuelle Ausgrabungen und neue Forschungen 2010-1017“ berührt ein bestehendes Denkmal von derart überregionaler Bedeutung, dass es in den Kreis der Welterbestätten aufgenommen wurde. Mehr als diese bedeutende bauliche Hülle sind es jedoch die an diesem Ort vollzogenen, dargestellten und inszenierten, radikal neuen geistigen Inhalte, die sich auch in der Innenausstattung wie dem programmatischen Reformationsaltar von Lucas Cranach d. Ä. und Lucas Cranach d. J. sowie den zahlreichen Epitaphen einflussreicher Reformatoren und Wittenberger Bürger zeigen.

Bei einem so präsenten Gebäude stellt sich umso mehr die Frage nach einem angemessenen denkmalpflegerischen Umgang. Der Bürgerschaft einerseits Antwort auf ihre Fragen zu geben und andererseits auch über die Ergebnisse der jüngsten Forschungen und Ausgrabungen zu berichten, diente das interdisziplinäre Kolloquium vom 25.11.2013, das vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstaltet wurde und dessen Beiträge im vorliegenden Band versammelt sind: http://www.denkmal-buch-geschichte.de/Sachsen-Anhalt-Sonderband-25   


Neuerscheinung: Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike. Katalog zur Ausstellung

hrsg. von Christian Philipsen und Thomas Bauer-Friedrich, mit Beiträgen von Stefan Lehmann, Olaf Peters, Elisa Tamaschke und Christian Drobe, Dresden 2018.

ideale. Ausstellungskatalog

ideale. Ausstellungskatalog

Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) gilt als Symbol­figur der früh­klassizis­tischen Epoche vor der Franzö­sischen Revolution. Mit seinen archiva­lischen Forschungen, seinen subtilen Werk­beschrei­bungen und seiner neuartigen Erzählung der Geschichte der Kunst der Antike gilt er als Begründer zweier Wissen­schaften: der Klassi­schen Archäologie und der Kunst­geschichte.

Der Band versammelt bedeutende Vertreter der Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts und stellt ihre Werke in den Kontext von Winckel­manns Wieder­entdeckung der griechi­schen Kunst. Goya, Runge und Menzel, von Marées und Schlemmer, Meyer-Amden und Kolbe oder Beckmann und Scholz dokumentieren die produktive und differenzierte Ausformu­lierung der künstlerischen Moderne auf der Grundlage und in Abgrenzung von der Antike und ihrer neuzeitlichen Rezeption als Ideal: https://verlag.sandstein.de/   


ideale. moderne kunst seit winckelmanns antike

Schrimpf, Georg: Drei Mädchen

Schrimpf, Georg: Drei Mädchen

Um 1914 setzte innerhalb der Kunst der Moderne erneut eine Diskussion der Klassik ein, die in der Krise der Klassischen Moderne kulminierte. Die Antike wurde beschworen und zugleich entfremdet und für den Betrachter verrätselt. In der Modernen Kunst seit Winckelmanns Antike liegt auch der inhaltliche Schwerpunkt der Ausstellung. Damit deckt sie mehr als 200 Jahre Antikenrezeption ab.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum und Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kuratoren: Prof. Dr. Stefan Lehmann, Prof. Dr. Olaf Peters, Dr. Elisa Tamaschke

Kunstmuseum Moritzburg 18.03.2018 | 10.06.2018

http://www.stiftung-moritzburg.de/sonderausstellungen/vorschau   


Neuerscheinung: Das ernestinische Wittenberg: Die Leucorea und ihre Räume

Wittenberg-Forschungen Band 4, im Auftrag der Stiftung LEUCOREA hrsg. von Heiner Lück, Enno Bünz, Leonhard Helten, Armin Kohnle, Dorothée Sachs und Hans Georg-Stephan, Petersberg 2017.

Wittenberg-Forschungen Band 4

Wittenberg-Forschungen Band 4

Im Mittelpunkt des vierten Bandes der Wittenberg-Forschungen steht die 1502 gegründete Wittenberger Universität, die Leucorea. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den „Räumen“, die die Universität und ihre Angehörigen in der Stadt nutzten, für Lehrveranstaltungen, feierliche Akte, zum Wohnen, als Bestattungsorte und Gedenkstätten. Das universitäre Leben spielte sich in eigens für die Bedürfnisse der Leucorea erbauten Kollegien, aber auch in Privathäusern, der Stadtpfarrkirche und Räumen im Schloss ab. Der akademische Alltag, die höfische Erziehung und Ausbildung sowie die universitäre Fest- und Gedächtniskultur ergriffen nahezu die ganze Stadt.

Das an der Stiftung LEUCOREA beheimatete Forschungsprojekt Das ernestinische Wittenberg. Universität und Stadt (1486-1554) versteht sich auch als ein wissenschaftlicher Beitrag zum Reformationsjubiläum (1517) wie auch zum Jahrestag der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg (1817). Beide Jubiläen umspannen auf eigene Weise die Geschichte der Leucorea, die sowohl im 16. als auch im 17. Jahrhundert eine weit über die Landesgrenzen hinausreichende europäische Bedeutung erlangte.


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