Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Prof. Dr. Wiebke Windorf

Prof. Dr. habil. Wiebke Windorf

Professorin für Kunstgeschichte der Neuzeit

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Kunstgeschichte der Neuzeit mit einem Schwerpunkt in den europäischen Bildkünsten und ihren Theorien von 1400 bis ins 19. Jahrhundert
  • Europäische Historienmalerei und Sepulkralkultur vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
  • Faktizität und Fiktionalität in der Malerei des römischen Seicento
  • Diskursivität von Kunst in gesellschaftlich-kulturellen Kontexten
  • Transformationsprozesse in der französischen Skulptur am Übergang zur Moderne
  • Wirkmächtigkeit und Vulnerabilität von Skulptur
  • Religiöse deutsche Plastik um 1800

Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

seit 01.10.2022 Professorin für Kunstgeschichte der Neuzeit (W3) am Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas (IKARE) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 2022 Vertretungsprofessorin für Kunstgeschichte der Neuzeit am IKARE der MLU Halle-Wittenberg; 2021–2022 DFG-Projekt „Skulptur und Sakralität. Bildhauerische Neukonzeptionen in religiösen Bildräumen von Paris am Übergang zur Moderne (1700–1850)“, Eigene Stelle; seit 2021 Teilprojekt des interdisziplinären DFG-Netzwerks „Religion im Plural. Wahrnehmung religiöser Differenzierung im Spiegel der Künste, Gesellschaften und Theologien im ,langen 19. Jahrhundert‘“; 2019–2021 Vertretungsprofessorin des Lehrstuhls für Allgemeine Kunstgeschichte am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum; 2018–2019 Vertretungsprofessorin des Lehrstuhls für Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellvertretende Geschäftsführende Leiterin des Instituts; 2017–2018 Vertretungsprofessorin für Neuere und Neueste Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen; 2017 Habilitation, Titel der Habilitationsschrift: „Tod, Unsterblichkeit und die Nachwelt. Das königliche Grabmonument Frankreichs als Ort für Innovation und Diskurs in der Aufklärung“, HHU Düsseldorf; 2015 Stipendiatin am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris; 2004–2022 wiss. Angestellte, akad. Rätin a. Z. und akad. Oberrätin a. Z. an den Kunsthistorischen Instituten in Bonn und Düsseldorf – drei Elternzeiten (insgesamt 35 Monate); 2004–2005 Kollegiatin des DFG-Graduiertenkollegs „Europäische Geschichtsdarstellungen“; 2004 Promotion, Titel der Dissertationsschrift: „Sakrale Historienmalerei in Neu-St. Peter: Faktizität und Fiktionalität in der Altarbildausstattung unter Papst Urban VIII. (1623–1644)“, HHU Düsseldorf (Drupa-Preisträgerin für die beste Promotion, 2005); 2000–2003 Graduiertenförderungsstipendiatin des Landes Nordrhein-Westfalen; 1998 Stipendiatin der Hedwig und Waldemar Hort-Stipendienstiftung; 1994–2000 Magisterstudium der Kunstgeschichte, Neueren Geschichte und Philosophie, HHU Düsseldorf

Forschungsprojekte

2021–2026 Leitung des DFG-Projekts „Skulptur und Sakralität. Bildhauerische Neukonzeptionen in religiösen Bildräumen von Paris am Übergang zur Moderne (1700–1850)“ – https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/448536790   

2021–2025 Teilprojekt des interdisziplinären DFG-Netzwerks „Religion im Plural. Wahrnehmung religiöser Differenzierung im Spiegel der Künste, Gesellschaften und Theologien im ,langen 19. Jahrhundert‘“ – https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/438476014   

Publikationsverzeichnis

Monografien

  • Tod, Unsterblichkeit und die Nachwelt: Das französische königliche Grabmonument als Ort des Diskurses in der Aufklärung, Paris: Éditions de la Maison des sciences de l’homme, 2023 (Passages) (im Druck)
  • Sakrale Historienmalerei in St. Peter in Rom. Faktizität und Fiktionalität in der Altarbildausstattung unter Papst Urban VIII. (1623–1644), Regensburg 2006
    • Vgl. dazu Justus Lange: Rezension von: Wiebke Windorf: Sakrale Historienmalerei in St. Peter in Rom. Faktizität und Fiktionalität in der Altarbildausstattung unter Papst Urban VIII. (1623–1644), Regensburg: Schnell & Steiner 2006, in: sehepunkte 7, 2007, Nr. 9 [15.09.2007], URL: http://www.sehepunkte.de/2007/09/11271.html   

Herausgeberschaften

  • Entre croyance aux miracles et iconoclasme. L’espace sacré en France au XVIIIe siècle, hg. von Markus Castor, Martin Schieder und Wiebke Windorf, Heidelberg 2022 (Passages online, 14) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2022) (im Druck)
  • Transformer le monument funéraire. Möglichkeitsräume künstlerischer Überbietung des französischen Monuments im 18. und 19. Jahrhundert, hg. von Birgit Ulrike Münch und Wiebke Windorf, Heidelberg 2021 (Passages online, 7) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2021)
  • „Absolutely free“? – Invention und Gelegenheit in der Kunst, hg. von Christof Baier, Sarah Czirr, Astrid Lang, Gina Möller und Wiebke Windorf, Bielefeld 2019
  • Blickränder – Grenzen, Schwellen und ästhetische Randphänomene in den Künsten. Liber Amicorum für Hans Körner, hg. von Astrid Lang und Wiebke Windorf, Berlin 2017
  • Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Kunst von der Neuzeit bis heute, hg. von Stefanie Muhr und Wiebke Windorf, Berlin 2010

Peer-Review-Beiträge

  • Lemma „Royal Funerary Monuments in Early Modern France“, in: Routledge Encyclopedia of the Renaissance World, hg. von Kristen Pole, 2022 (in Vorbereitung zum Druck)
  • ‘S’è portato bene.’ François Anguier and the Invention of the Monument in the Parisian Chapelle d’Orléans, in: Rulers on Display: Tombs and Epitaphs of Princes and the Well-Born in Northern Europe 1470–1670, hg. von Ethan Matt Kavaler und Birgit Ulrike Münch, Turnhout: Brepols Press, 2022 (Early Modern Cultural Studies), 27 Seiten (in Vorbereitung zum Druck)
  • French Funerary Monuments of the Ancien Régime as the Product of Individual Artistic Solutions, in: Making Ideas Visible in the Eighteenth Century. Essays in Art History from the XVth David Nichol Smith Seminar, hg. von Jennifer Milam und Nicola Parsons, University of Delaware Press 2022, S. 133–157

Aufsätze/Beiträge

  • Lemma „Sepulchralkultur (Bildende Kunst und Architektur)“, in: Der Neue Pauly. Das 19. Jahrhundert. Lexikon zur Antikenrezeption in der frühen Moderne (1800–1914), hg. von Manfred Landfester, Melanie Möller und Michael Thimann, Stuttgart: J. B. Metzler, 2022 (in Vorbereitung zum Druck)
  • Théâtralisation et structure de l‘espace sacré au siècle des Lumières – Sens, ou comment animer l’architecture gothique, in: Entre croyance aux miracles et iconoclasme. L’espace sacré en France au XVIIIe siècle, hg. von Markus Castor, Martin Schieder und Wiebke Windorf, Heidelberg 2022 (Passages online, 14) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2022), 28 Seiten (im Druck)
  • Das „Trilemma“ des Grabmonuments um 1800. Zur Einführung (zusammen mit Birgit Ulrike Münch), in: Transformer le monument funéraire. Möglichkeitsräume künstlerischer Überbietung des französischen Monuments im 18. und 19. Jahrhundert, hg. von Birgit Ulrike Münch und Wiebke Windorf, Heidelberg 2021 (Passages online, 7) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2021), S. 11–16
  • Le „trilemme“ du monument funéraire vers 1800. Une introduction (zusammen mit Birgit Ulrike Münch), in: Transformer le monument funéraire. Möglichkeitsräume künstlerischer Überbietung des französischen Monuments im 18. und 19. Jahrhundert, hg. von Birgit Ulrike Münch und Wiebke Windorf, Heidelberg 2021 (Passages online, 7) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2021, S. 17–22
  • Vom Scheitern der entworfenen Simplicité: Edme Bouchardons erste Grabplastik für den Kardinal de Fleury, in: Transformer le monument funéraire. Möglichkeitsräume künstlerischer Überbietung des französischen Monuments im 18. und 19. Jahrhundert, hg. von Birgit Ulrike Münch und Wiebke Windorf, Heidelberg 2021 (Passages online, 7) [http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/series/info/passages   ] (als gedruckte Version: Paris 2021), S. 83–114
  • Das Problem einer klassizistischen Kunsttheorie im italienischen 17. Jahrhundert. Giovan Pietro Belloris idea-Konzeption und der Hl. Andreas François Duquesnoys, in: „Absolutely free“? – Invention und Gelegenheit in der Kunst, hg. von Christof Baier, Sarah Czirr, Astrid Lang, Gina Möller und Wiebke Windorf, Bielefeld 2019, S. 273–294
  • „La réunion future des époux“. Das ungeliebte Grabmonument für den Dauphin und die Dauphine in Sens von Guillaume Coustou d. J., in: Blickränder – Grenzen, Schwellen und ästhetische Randphänomene in den Künsten, hg. von Astrid Lang und Wiebke Windorf, Berlin 2017, S. 239–256
  • Aktueller Forschungsbericht zur französischen Skulptur der Aufklärung im Rahmen einer Rezension zu Eva Hausdorf: Monumente der Aufklärung. Die Grab- und Denkmäler von Jean-Baptiste Pigalle (1714–1785) zwischen Konvention und Erneuerung (Berlin, Freie Univ., Diss., 2009) (Berliner Schriften zur Kunst, 25), Berlin: Gebr. Mann Verlag, 2012, 336 Seiten, 150 S/W- und 8 Farbabbildungen, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen 267/1–2, 2015, S. 76–91
  • Einleitung, in: Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Kunst von der Neuzeit bis heute, hg. von Stefanie Muhr und Wiebke Windorf, Berlin 2010, S. 7–10
  • Jean-Baptiste Pigalles Grabmal des Maréchal de Saxe (1753–1777): Manifestation einer irdischen Unsterblichkeit, in: Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Kunst von der Neuzeit bis heute, hg. von Stefanie Muhr und Wiebke Windorf, Berlin 2010, S. 25–43
  • Lemma „Profane Ikonographie“, in: Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 10, hg. von Friedrich Jäger, Stuttgart 2009, Sp. 423–430
  • „Der Narr“ von Michael Rentz (1701–1758), in: Narren-Masken-Karneval. Meisterwerke von Dürer bis Kubin aus der Düsseldorfer Graphiksammlung „Mensch und Tod“, hg. von Stefanie Knöll, Regensburg 2009, Kat.-Nr. 10, S. 111–112
  • Caravaggio – Auf den Spuren eines Genies. Rezension zur gleichnamigen Ausstellung im museum kunst palast, Düsseldorf, vom 09.09.2006 bis 07.01.2007, in: Kunstchronik 5, 2007, S. 170–172
  • Giacomo della Porta und die Entwicklung des Ädikularahmens vom 16. bis zum mittleren 17. Jahrhundert, in: Format und Rahmen. Vom Mittelalter bis zur Neuzeit, hg. von Hans Körner und Karl Möseneder, Berlin 2008, S. 95–125
  • St. Lambertus (13.–14. Jh.), Nr. 6; Schlossturm (Ende 14. Jh.), Nr. 11; Palais Nesselrode (Hetjens-Museum, 18. Jh.), Nr. 27; Neubebauung/Rekonstruktion des Alten Hafens (Albert Speer), Nr. 28; Palais Wittinghof, gen. Schell (18. Jh.), Nr. 30; Hubertus-Stift (18. Jh.), Nr. 103; Alt St.-Martin (um 1200), Nr. 119; Haus Freiheit (1913), Nr. 216; Die Kaiserpfalz in Kaiserswerth (12. Jh.), Nr. 218; Schloss Kalkum und Park, Nr. 222; St. Lambertus (13. Jh.), Nr. 223; St. Remigius (13. Jh.), Nr. 226; Schloss Eller und Park (15./19. Jh.), Nr. 238, in: Architekturführer Düsseldorf, hg. von Roland Kanz und Jürgen Wiener, Berlin 2001
  • Der „Schrei nach dem Turmhaus“: gebaute und geplante Hochhäuser der 20er Jahre in Düsseldorf (zusammen mit Evelyn Chamrad), in: Die Gesolei und die Düsseldorfer Architektur der 20er Jahre, hg. von Jürgen Wiener, Köln 2001, S. 84–101

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